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Ein Histogramm stellt die Häufigkeitsverteilung der Werte einer intervallskalierten Variablen dar. Dabei wird von den nach der Größe geordneten Daten ausgegangen, die in n Klassen aufgeteilt werden, welche theoretisch nicht die gleiche Breite besitzen müssen. Um die verzerrungsfreie Überlagerung eines Histogramms mit einer Vergleichsverteilung (wie beispielsweise der Normalverteilung) zu ermöglichen, erstellt SPSS Histogramme stets mit gleichbreiten Klassen. Über jeder dieser Klassen wird ein Rechteck konstruiert, dessen Flächeninhalt sich proportional zur absoluten bzw. relativen Häufigkeit der jeweiligen Klasse verhält, wobei die Darstellung der relativen Häufigkeiten gängiger ist.

Das Histogramm eignet sich primär für die Darstellung von stetigen Merkmalen mit einer größeren Anzahl an Ausprägungen. Bei der Erstellung in SPSS ist neben der Möglichkeit, eine Vergleichsverteilung direkt in das Histogramm einzubinden weiterhin beachtenswert, dass maximal 21 Klassen gebildet werden können.

Histogramm

Quellen Bearbeiten

C. Reinboth: Multivariate Analyseverfahren in der Marktforschung, LuLu-Verlagsgruppe, Morrisville, 2006.

Brosius, F. (2002). SPSS 11. Bonn: mitp-Verlag