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Liegt ein multivariater Fall vor, d.h. sollen für mehrere Variablenpaare jeweils die gemeinsamen Verteilungen dargestellt werden, ist statt einer Reihe bivariater Streudiagramme oder schwer interpretierbarer 3D-Streudiagramme ein gemeinsames Streudiagramm in Form einer sogenannten Streudiagramm-Matrix sinnvoll.

Eine Streudiagramm-Matrix gestattet den schnellen Überblick über die Vielzahl aller möglichen Paarverteilungen und ermöglicht das rasche Auffinden symmetrischer oder anderweitig auffälliger Einzel-Streudiagramme. Diese können im Anschluss einzeln und detaillierter dargestellt und vom Analytiker eingehender untersucht werden. Jedes mögliche Streudiagramm taucht genau zweimal in der Matrix auf, und zwar einmal oberhalb und einmal unterhalb der Hauptdiagonalen. Dabei sind jeweils die Achsen der Diagramme miteinander vertauscht, d.h. es wird beispielsweise einmal Gehalt gegen Alter abgetragen und einmal Alter gegen Gehalt.

Streudiagramm-matrix.jpg

Quellen Bearbeiten

C. Reinboth: Multivariate Analyseverfahren in der Marktforschung, LuLu-Verlagsgruppe, Morrisville, 2006.

Brosius, F. (2002). SPSS 11. Bonn: mitp-Verlag

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