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Bei der willkürlichen Auswahl handelt es sich genau genommen nicht um ein Auswahlverfahren, da sie keinen definierten Regeln folgt. Die Entscheidung, welche Einheiten in die Untersuchung aufgenommen bzw. welche Personen befragt werden, liegt alleine beim Durchführenden. Da es keinerlei Auswahlkriterien gibt, ist der Auswahlprozess vollkommen subjektiv und führt demnach zu einer nicht-repräsentativen Auswahl. Die willkürliche Auswahl wird in der wissenschaftlichen Marktforschung nicht angewendet, sie kommt aber bei Befragungen in Fußgängerzonen und Einkaufszentren vor. In der Regel werden die Personen befragt, die dort gerade verfügbar sind und die Bereitschaft zeigen, sich befragen zu lassen. Man spricht diesbezüglich auch von einem sogenannten „Convenience Sample“.

Quellen Bearbeiten

C. Reinboth: Möglichkeiten und Grenzen von Online-Befragungen unter besonderer Berücksichtigung der Daten- und Stichprobenqualität, Diplomarbeit, Hochschule Harz, Wernigerode, 2005.